Prostitutionsverbot Saarland: Die verlogene Doppelmoral

Stoppschild

Fast 1 Millionen Menschen leben und arbeiten im Saarland. Schon seit Jahren muss das Bundesland sparen. Sinnbildlich steht der ehemalige Ministerpräsident für eine tiefe finanzielle Krise, der heute bei den Linken dient und das Saarland in eine Finanzmisere führte. Die Saar-Unis müssen jedes Jahr mehr Einsparen. Insgesamt ist das Bundesland mit mehr als 13 Milliarden Euro stark verschuldet. Schon das Jahr 2013 galt als besonders schwierig. Das reale Bruttoinlandsprodukt sank im Gegensatz zu den anderen Bundesländern viel stärker. Die exportorientierte Industrie, die eine beherrschende Stellung im Bundesland hat, klagt immer öfters über schlechte Standortbedingungen. Zugleich kritisierte das Gaststättengewerbe, das im Bundesland zu wenig für den Tourismus getan wird. Auf der anderen Seite zeigt sich die dortige Landesregierung als Hardliner bei der Prostitution. Dabei bringt gerade dieser Ableger neue Besucher in das Bundesland und sorgt so ebenfalls in vielen Teilen der Tourismusbranche für einen Zuwachs. Immer mehr Touristen aus den benachbarten Ländern wie Frankreich oder Luxemburg reisen nur aus einem Grund an. Sie wollen sich legal vergnügen. Also im Bereich der Prostitution. Wie in vielen anderen Bundesländern auch, sorgt die Prostitution im Saarland für kontinuierliche Einnahmen. Die meisten Männer, die der käuflichen Liebe wegen aus den benachbarten Ländern anreisen, bleiben häufig mehrere Tage. Das kommt den Hotels, den Gaststätten und auch anderen Geschäften vor Ort zugute. Die Prostitution sorgt somit indirekt für einen weiteren Umsatz bei den krisengeplagten Branchen. Die Politik hingegen stellt sich seit Jahren quer.

Freier sorgen für mehr Umsatz

Diese Überschrift sollte für Furore sorgen. Das kleinste Bundesland in Deutschland hat schon immer finanziell kämpfen müssen. Eigentlich sollte man meinen, dass die Prostitution, die zu einem Umsatzplus führt, willkommen ist. Das Gegenteil ist der Fall. Stattdessen werden immer mehr Sperrzonen eingeführt. Die Landesregierung beklagt sich vehement über Mehreinnahmen aus der Prostitution. Angeblich würde diese überhand nehmen. Unter den Franzosen gilt das Bundesland als besonders beliebt. Immerhin ist im eigenen Land eine restriktive Haltung gegenüber der Prostitution vorhanden. Nach den neusten Zählungen sollen sich im Bundesland mehr als 1.500 Prostituierte befinden, wobei die Hälfte davon, Ihre Arbeit direkt in Saarbrücken verrichtet. Nun macht sich die Stadt und die Regierung sorgen über das Imageproblem. Ein Image, das Jahr für Jahr für stetige Einnahmen sorgt und von dem viele Gewerbetreibende, nicht zuletzt das Bundesland durch die Steuereinahmen selbst, profitiert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Ein weiteres Großbordell soll mit über 4.500 m² in der Landeshauptstadt errichtet werden. Die Stadt sperrt sich dagegen und bezeichnet die Prostitution sogar als schmutzig. Dabei sind die Steuereinnahmen aus der Prostitution in Saarbrücken seit Jahren ansteigend. Neben einer Pauschalsteuer fällt meistens auch bei längeren Aufenthalten der Kunden eine Übernachtungsgebühr an, die direkt in die Stadtkasse wandern. Ganz zu schweigen von den weiteren indirekten Steuereinnahmen. Das Großbordell Paradise liegt derzeit noch unscheinbar und nur schwer zu erreichen neben einem Polizeihundesportverein. Das VIP Schild für das Paradise, so der Name, wurde nur dezent hervorgehoben. Zu groß sind die Probleme mit der Politik. Selbst die Welt hat sich mit dem Großbordell in einem langen Zeitungsartikel beschäftigt und die Verlogenheit, insbesondere die Doppelmoral der Politik hinterfragt.

Faire Arbeitsbedingungen und hoher Standard

Mehr als 120 Freier werden nach aktueller Planung erwartet. 30 Zimmer sollen in dem Objekt, das durch den Investor Jürgen Rudloffs initiiert wurde, vorhanden sein. Der Name Paradise ist bereits in Europa für Prostitution ein fester Begriff geworden. So werden weitere größere Häuser der Gruppe in Stuttgart, Frankfurt und auch in Österreich betrieben. Die Betreiber punkten dabei nicht nur mit einem sozialen Engagement und fairen Arbeitsbedingungen, sondern auch in Puncto Hygiene.

Politik hetzt Bürger gegen Prostitution auf

Die Stadt sieht sich nun aber mit dem Image der Prostitution-Hauptstadt konfrontiert und plant gar eine gesetzliche Kondompflicht. Vorbild hierbei ist Bayer. Doch schon in dem Bundesland zeigte es sich, dass es eine Kondompflicht gar nicht nötig ist. Betriebe, die in der Prostitution sauber und ordentlich arbeiten, legen automatisch aus Eigeninteresse viel Wert auf die Nutzung. Schließlich sind kranke Mädchen oder Kunden ein schlechtes Aushängeschild für jeden Betrieb in der Prostitution. Doch das ist nicht alles. Mit gezielten Kampagnen hatte die Landesregierung die Bürger derart gegen Prostitution und Co. aufgehetzt, dass sich mittlerweile viele Eigeninitiativen gebildet haben, die mit allen Mitteln das Großbordell verhindern wollen. So schaffte es die Politik, die Bürger derart zu beunruhigen, dass mittlerweile die Meinung vorherrscht, dass die eigenen Kindern in der Nähe des Establishments durch ausländische Freier in großer Gefahr sind. Hier wird Meinungsmache der schlimmsten Art betrieben. Und das in einem Bundesland, das Jahr für Jahr ums Überleben kämpft. Direkt zum Greifen nah sind weitere hohe Steuereinnahmen, die den Haushalt konsolidieren könnten. Doch stattdessen, wird alles unternommen, um die Betreiber und die Prostitution allgemein in Misskredit zu bringen.