Wie wirken Kokain und Heroin auf Sex

Kokain und Heroin gelten nicht ohne Grund als gefährliche Rauschmittel. Die Auswirkungen auf unseren Körper, unser Gehirn und unsere Psyche sind gewaltig. Wer einmal damit angefangen hat, kann sich in der Regel den Substanzen nicht mehr entziehen. Häufig wird bestritten, das Heroin oder Kokain potenziell gefährlich sind. Wer aber einmal die Auswirkungen über längere Zeit bei Süchtigen beobachtet, erkennt wie erschreckend das Potenzial ist und wie nach und nach die Persönlichkeit zerstört wird. Am Ende bleibt nicht mehr viel übrig. Wer jahrelang von Kokain oder Heroin abhängig war, wird in der Regel danach kaum noch ein normales Leben führen können. Noch heute gehört es aber zu den klassischen Suchtmitteln, die vor allem in der Prostitution weit verbreitet sind. Damit stellt sich für uns natürlich die Frage, welche Wirkung Heroin als auch Kokain beim sexuellen Verkehr tatsächlich haben.

Wie wirkt Heroin

Nach der Einnahme dockt das Heroin direkt an den Opiatrezeptoren, die sich im zentralen Nervensystem befinden, an. Die Opiatrezeptoren sind auch an vielen Stellen im Gehirn zu finden. Heroin gilt als eines des wirksamsten Schmerzmittels. Wird es über die Rezeptoren aktiviert, lindert das automatisch das Schmerzempfinden. In der Nähe des Hirnareals, das für unsere Emotionen zuständig ist, befinden sich zahlreiche Rezeptoren. Experten gehen mittlerweile davon aus, dass dieses auch der Grund für die schnelle Abhängigkeit bei Heroin ist. Auf der einen Seite wirkt es entspannend und auf der anderen Seite befreit es uns von Angst und unangenehmen Empfindungen. Konflikte und Probleme als auch Schmerzen können mit Heroin ausgeblendet werden. Damit lässt sich vielleicht auch auf die Schnelle erklären, warum diese Drogen in der Prostitution so beliebt sind. Genommen wird Heroin im Bordell und vielfach auch bevorzugt in Erotikclubs. Hier bieten sich oft die diskretesten Möglichkeiten. Es kann auf unterschiedlichste Weise eingenommen werden. Beim Spritzen, wandert das Heroin besonders schnell ins Blut ins Gehirn und entfaltet dort seine Wirkung. Süchtige spüren beim Spritzen einen besonders intensiven Flash.

Wie wirkt es beim Sex

Heroin kann beim Intimverkehr stimulieren. Doch bereits vor Beginn des Geschlechtsverkehrs, wird Heroin eingenommen, um überhaupt sexuelle Kontakte zu ermöglichen. Nach der Einnahme fühlen sich viele enthemmter und mutiger. Süchtige berichten beim Zusammenspiel, das Heroin zu einer gesteigerten Erektionsfähigkeit führen kann und damit auch zu einer deutlich längeren Erektion. Intimität mit Drogen wie Heroin zu verbinden wird als besonders aufregend und schön bezeichnet.

Wirkungsweise von Kokain

Kokain nachgestellt mit Mehl

Kokain wird gerne als Stimulation verwendet und ist im Bereich der käuflichen Liebe besonders stark vertreten. Im Gegensatz zu Heroin ist die Wirkung auf die Psyche und auch auf den Blutkreislauf um einiges größer. Nach der Einnahme verengen sich die Blutgefäße, wodurch es zu einem betäubenden Effekt kommt. Das gesamte Nervensystem wird recht schnell besonders stark stimuliert. Neben einer gesteigerten Wachheit kommt es auch zu einer sehr euphorischen Wirkung. Das Selbstwertgefühl wird gesteigert. Soziale aber auch sexuelle Hemmungen fallen. Insgesamt wird der Körper nach einer Einnahme auf eine höhere Leistungsfähigkeit umgestellt. Häufig nutzen Frauen im Escort und im Pay-Sex Gewerbe diese Substanzen. Aber auch Freier, um eine Erektion zu verstärken und zu verlängern. Das Fatale: Nicht durch das Kokain werden neue Energiereserven zugeführt, sondern viel mehr bestehende Kraftreserven abgebaut. Das erklärt die unangenehmen Folgeerscheinungen, die mit dem Konsum verbunden sind.

Kokain und sexueller Verkehr

Genauso wie Heroin wirkt auch Kokain enthemmend und ermöglicht so einfacher einen sexuellen Kontakt. Für Männer kann Kokain ein gefährlicher Lustgewinn sein. Die Abhängigkeitsgefahr besteht in jedem Fall. Wer eine „Line“ zieht kann auf Kokain zum Hengst werden. Bei einer zu großen Menge kann allerdings genau das Gegenteil eintreten. Durch die breite Wirkung als besonderes Stimulationsmittel bei sexuellen Kontakten verwundert es nicht, das Kokain für viele zum Beispiel bei einem Saunaclub Besuch dazugehört. In diesen Kreisen wird nicht offen darüber gesprochen. Doch Kokain gehört für viele als ein Standard dazu. Sowohl auf Seiten der Gäste als auch auf Seiten der Prostituierten. Kokain vereint also beide Wirkungen in einem. Auf der einen Seite steigert es die Erektionsbereitschaft deutlich ins Unmessbare, auf der anderen Seite kann es Erektionsstörungen aber auch auslösen.

Massage als Alternative

Heroin und Kokain erscheinen im ersten Moment als der Königsweg, um sexuelle Bedürfnisse zu steigern oder die Leistungsfähigkeit im Beruf deutlich zu verbessern. Die Rechnung wird jedoch häufig ohne die langfristen Folgen gemacht. Dabei können auch andere Alternativen diese Wirkung erzielen. Ein gutes Beispiel dafür ist die erotische Massage. Sie steigert die Lust und die Empfindungsbereitschaft des Körpers. Sorgt zudem für eine höhere Leistungsfähigkeit. Eine Alternative ohne negatives Suchtpotenzial.